Krebsentwicklung in der Region
Alle Krebsarten
© Krebsregister St.Gallen-Appenzell
Alle Krebsarten
Die Entwicklung der altersstandardisierten Neuerkrankungsrate zeigt in SGA wie auch in allen Landesteilen eine Zunahme, während die Sterblichkeit abgenommen hat. Eine Ursache für die Zunahme der Neuerkrankungen ist im demographischen Wandel zu suchen, eine andere in den vermehrten Früherkennungsmassnahmen zu finden. Davon betroffen sind Krebsarten wie Prostatakrebs, Brustkrebs und Hautmelanom, die sehr häufig sind und deshalb die Statistik sehr beeinflussen. Die Sterblichkeitsrate zeigt eine erfreuliche entgegengesetzte Tendenz mit abnehmenden Raten.
Brustkrebs bei Frauen
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Brustkrebs bei Frauen
Jährlich erkranken rund 300 Frauen an Brustkrebs in der Region und 90 sterben daran. Fünfzig Prozent der Patientinnen sind 62 Jahre alt oder jünger zur Zeit der Diagnose. Die Brustkrebs-Neuerkrankungsrate in der Einzugsregion hat seit Mitte der 90er Jahre zugenommen aber ist im Vergleich mit anderen Schweizer Regionen tief. Die Sterblichkeitsrate hat erfreulicherweise abgenommen aber weniger als in der lateinischen Schweiz. Dies deutet unter anderem auf ungenügende Früherkennung hin, was sich mit der Einführung des Mammographie-Screeningprogramms im Kanton St. Gallen im Jahr 2010 verbessern sollte.
Prostatakrebs
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Prostatakrebs
Die Anzahl neu diagnostizierter Fälle von Prostatakrebs hat seit den 80er Jahren kontinuierlich zugenommen von rund 160 Fällen in 1981 auf 470 Fälle im Jahr 2008. Die Sterblichkeit hat dagegen abgenommen und zwar stärker in der Einzugsregion im Vergleich mit der Schweiz als Ganzem.