Home
Kontakt suchen
DruckenSeite weiterempfehlen

Fakten zum Mammografie-Screening

Was kann Mammografie-Screening bewirken?
  • Die Mammografie kann Tumore von deutlich weniger als 1 cm Durchmesser entdecken, was durch Abtasten nicht möglich ist.
     
  • Bei der Entdeckung solch kleiner Tumore liegt die Heilungschance bei 95%. Bei der anschliessenden Therapie kann die Brust meistens erhalten bleiben und Chemotherapie oder Bestrahlung sind weniger belastend.
     
  • Qualitätskontrolliertes Mammografie-Screening senkt die Brustkrebssterblichkeit um bis zu 25%.
     
  • In organisierten Mammografie-Screening-Programmen wird hinsichtlich Technik, Fachkompetenz und Zusammenarbeit der Fachärzte eine hohe Qualität sichergestellt.
     
  • Die Mammografie kann eine Veränderung der Brust aufzeigen, die sich nach weiteren Untersuchungen auch als harmlos herausstellen kann, Diese Ungewissheit vor der definitiven Befundmitteilung kann die Frau psychisch belasten (Falsch-positiver Befund). Dank der Doppelbefundung und der Qualitätssicherung in organisierten Programmen kann dieser Anteil jedoch reduziert werden.
     
  • Wie alle anderen ärztlichen Untersuchungen kann die Mammografie Angst hervorrufen, insbesondere vor Bekanntgabe des Resultats.

Wo liegen die Grenzen des Mammografie-Screenings?
  • Sehr selten kann ein Brustkrebs bei einer Mammografie übersehen werden (Falsch-negativer Befund).
     
  • Brustkrebs kann auch während der Zeitpanne zwischen zwei Früherkennungs-Mammografien (24 Monate) entstehen.
     
  • Es ist möglich, dass Tumore, die durch das Mammografie-Screening entdeckt wurden, sich auch ohne Behandlung nicht lebensberdohlich entwickeln würden. Betroffene Frauen könnten dann unnötig therapiert werden.
     
  • Die Mammografie ermöglicht das frühzeitige Aufspüren eines Tumors, kann aber die Entstehung von Krebs nicht verhindern.


Spenden-Button der Krebsliga Schweiz